Überwältigende Müdigkeit ist mir nah,
in Träumen kehrt wieder was ich sah,
verschwommene Bilder zehren an meinem Verstand,
sie folgen mir, wie ein endlos langes Band,
kann es nicht schneiden, kann es nicht kappen,
es ist die Vergangenheit, die mich versucht zu schnappen,
will mich einholen, will mich packen,
mit ihren scharfen Kanten und reißenden Zacken,
Ich find keine Wege und auch keinen Pfad,
durch den ich könnt fliehen, das Leben naht.
Die Vergangenheit, blutig in rot geschrieben,
voll Lug und Trug, von Dämonen getrieben.
Mein Verstand zwingt mich mein eignes Buch zu lesen,
denn stell ich mich nicht, so bin ich gewesen.
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