Gewohnheit ist, was sie
zusammenhält,
Liebe ist, was dabei
zerfällt.
Kein Funkeln mehr in ihren
Augen,
Keine Worte, die was taugen,
Zärtlichkeiten, längst tabu,
Und doch verfliegt die Zeit
im Nu.
Der Wangenkuß ist schon
Routine,
Das Lächeln verbirgt die
finstre Mine.
Die Träne hinter
vorgehaltner Hand,
gerissen ist das Liebesband.
Für die Beiden gibt’s kein
Licht,
denn selbst Rosen blüh’n im
Winter nicht.
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