Laufend, auf Scherben, träum
ich mich fort.
In die Tiefe eines
mystischen Orts.
Zwischen Traum und Realität,
ein schwarzes Schloß in
Mitten steht.
Ich betrete das hölzerne,
kalte Tor,
modriger Dampf steigt empor.
Die Stille läßt meinen
Körper erstarren,
da plötzlich höre ich eine
Türe knarren.
Die Neugier zieht mich
weiter hinein,
dies scheint der Vorhof des
Grauens zu sein.
Ich versuche zu wenden,
meinen Weg zu brechen,
doch nein, das Schicksal
würde sich rächen.
So schleiche ich weiter zur
knarrenden Tür.
Eine undefinierbare Kraft
beeinflußt mein Gespür.
Sie nimmt mich auf und
schließt mich ein,
eine dunkle Macht
überwältigt mein Sein.
Was wird mich erwarten, Tod
oder ewiges Leben,
Glückseligkeit oder ein
apokalyptisches Beben?
Engel oder der wahrhaftige
Gott,
oder ist dies vielleicht der
Weg zum Schafott?
Stehend in depressiver Ruhe,
erblicke ich eine eiserne
Truhe.
Sie öffnet sich, ich starre
hinein.
Ich erblinde wegen des
strahlenden Scheins.
Die Ohnmacht zwingt mich auf
die Knie,
Dennoch fühle ich mich so
frei wie noch nie.
Ich erwache, mein Augenlicht
erfaßt,
Macht, Glanz und unendlichen
Gotteshass.
Sein Anblick, so schön und
doch hat er seinen Preis.
Ich fange an zu zittern,
kalter Schweiß.
Seine Gestalt, wie Blut so
rot,,
noch ein letztes Zucken und
ich bin tot.
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