Fabian Albani - Gedichte
LCF - 02.01.2000
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LCF


 

Laufend, auf Scherben, träum ich mich fort.

In die Tiefe eines mystischen Orts.

Zwischen Traum und Realität,

ein schwarzes Schloß in Mitten steht.

Ich betrete das hölzerne, kalte Tor,

modriger Dampf steigt empor.

Die Stille läßt meinen Körper erstarren,

da plötzlich höre ich eine Türe knarren.

Die Neugier zieht mich weiter hinein,

dies scheint der Vorhof des Grauens zu sein.

Ich versuche zu wenden, meinen Weg zu brechen,

doch nein, das Schicksal würde sich rächen.

So schleiche ich weiter zur knarrenden Tür.

Eine undefinierbare Kraft beeinflußt mein Gespür.

Sie nimmt mich auf und schließt mich ein,

eine dunkle Macht überwältigt mein Sein.

Was wird mich erwarten, Tod oder ewiges Leben,

Glückseligkeit oder ein apokalyptisches Beben?

Engel oder der wahrhaftige Gott,

oder ist dies vielleicht der Weg zum Schafott?

Stehend in depressiver Ruhe,

erblicke ich eine eiserne Truhe.

Sie öffnet sich, ich starre hinein.

Ich erblinde wegen des strahlenden Scheins.

Die Ohnmacht zwingt mich auf die Knie,

Dennoch fühle ich mich so frei wie noch nie.

Ich erwache, mein Augenlicht erfaßt,

Macht, Glanz und unendlichen Gotteshass.

Sein Anblick, so schön und doch hat er seinen Preis.

Ich fange an zu zittern, kalter Schweiß.

Seine Gestalt, wie Blut so rot,,

noch ein letztes Zucken und ich bin tot.


 

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2002.10.14

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