Fabian Albani - Gedichte
Ertrunken - 17.09.2002
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Ertrunken


 

Deine Blicke, tief und rein,

lüstern, frech, sie dringen ein,

Zerren stark an meinem Herzen,

entzünden rasch der Liebe Kerzen,

und mit jedem Augenschlag,

vergehen Stunden, geht ein Tag.

 

Je länger ich im Augenteich,

ertrunken bin wie eine Leich‘,

desto schlimmer wird die Gier,

mich zu verlieren, tief in Dir.

 

Und schaust Du mich mal nicht mehr an,

lässt mich nicht mehr an Dich ran,

verbietest mir den Wunsch zu haben,

mich an Deinem Blick zu laben,

wäre ich in tiefster Not,

Dich geh’n zu lassen wär mein Tod.

 


 

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2002.10.14

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