Fabian Albani - Gedichte
Die Nacht - 16.01.2001
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Die Nacht



Wenn die Sonne stirbt und des Mondes Schein,
wirft die Schatten über den Erdenschrein,
die Gestirne sich im Glanze spiegeln,
und die Klöster das große Tor verriegeln,
dann ist es wieder mal so weit,
die Spinne webt das Netz der Zeit,
die Dunkelheit durch Wolken bricht,
und Dunst vernebelt uns die Sicht.

Grausam schön, der Götter gleich,
die dunkle Nacht, an Pracht so reich,
hält die Welt in sich geborgen,
legt bei Seite all die Sorgen,
nimmt den Mensch in Träumen auf,
läßt ab von des Alltags lauf,
bis der Mond sich dann verirrt,
und die Sonn' geboren wird.


Fabian Albani


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2001.02.06

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