Nächtens geh ich auf und ab,
denke an ein junges Grab,
bin traurig, doch ich kann
nicht weinen,
sehe blutig rote Leinen,
sie wiegen sich im lauen
Wind,
bedecken leis‘ das tote
Kind.
Ich bleibe steh’n, mein Kopf
ist leer,
kein Blut, kein Kind, kein
Denken mehr,
nur noch das Grabe starrt
mich an,
ich blicke an dem Stein
entlang,
was bringt, was hält, was
soll ich hier,
da ist ein Bild,
-ein Bild von mir.
|